AKTUELLE MELDUNGEN
Pressemitteilung:
06. Dezember 2010

Thomas Eiskirch und Daniela Schneckenburger: Entscheidung gegen Atommülltransporte war überfällig


Zur Entscheidung des Bundesumweltministers, vorerst auf einen Transport des Atommülls von Ahaus nach Russland zu verzichten, erklären Thomas Eiskirch, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD und Daniela Schneckenburger, wirtschaftspolitische Sprecherin von
Bündnis 90 / Die Grünen:

„Die Entscheidung des Bundesumweltministers war überfällig. Endlich ist auch er bereit, auf den Transport des Atommülls aus dem NRW-Zwischenlager Ahaus nach Majak zu verzichten. Der öffentliche Druck der Umweltinitiativen und der politische Druck auf Umweltminister Roettgen haben offensichtlich Wirkung gezeigt.

Atommüll-Transporte in Länder mit unsicherer Atommülllagerung sind unverantwortlich. Für den Castor-Transport aus Ahaus ins russische Majak gab und gibt es kein verantwortbares Transport- und Energiekonzept. Das haben die Fraktionen von SPD und Grünen und die Landesregierung Nordrhein-Westfalens in den letzten Wochen auf allen Ebenen immer wieder betont.

Wir hoffen, dass es sich bei der Entscheidung des Bundesumweltministers nicht nur um einen taktischen Winkelzug handelt, um die aktuellen Proteste ins Leere laufen zu lassen.“


Copyright 2018 Internetauftritt des SPD-Ortsvereins Sennestadt. Realisiert mit nrwspd.net, einem Service der barracuda digitale agentur GmbH, Köln.