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Pressemitteilung:
24. Februar 2010

Ute Schäfer: Viele faule Äpfel beim Schulobstprogramm


Zur gemeinsamen Vorstellung des Schulobstprogramms durch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Schulministerin Barbara Sommer erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer:

„Grundsätzlich begrüßen wir jedes Programm, das zur Gesundheitsvorsorge und -erziehung in unseren Schulen beiträgt. Das auf den ersten Blick lobenswerte Schulobst des Ministerpräsidenten hält allerdings auf den zweiten nicht, was seine Ministerin verspricht: ein Gesamtkonzept zu einer qualitativ hochwertigen Schulverpflegung. Statt einem ausgereiften Programm serviert die schwarz-gelbe Landesregierung den Schulen faule Äpfel. Lediglich zehn Prozent der Grund- und Förderschulen dürfen überhaupt am Programm teilnehmen. Die Kommunen und Schulen werden mit der Bewältigung der überbordenden europäischen Hygienevorschriften allein gelassen. Darüber hinaus ist die Finanzierung nur für ein Jahr gesichert. Wie es danach weiter geht, bleibt offen.

Klar hingegen scheint, dass die medienwirksam inszenierte Vorstellung des mageren Schulobstprogramms mit einem angeschlagenen Ministerpräsidenten und gleich zwei Fachministern die Öffentlichkeit wohl eher von anderen unliebsamen Schlagzeilen ablenken soll. Fraglich allerdings ist, ob die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen in diesen faulen Apfel beißen."


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