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Pressemitteilung:
24. Februar 2010

Karsten Rudolph: Wir erwarten einen ehrlichen Bericht über noch ungeklärte Fragen beim Mafia-Mord in Duisburg


Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, forderte Innenminister Wolf auf, in der morgigen Sitzung des Innenausschusses umfassend über die neuesten Erkenntnisse zum sechsfachen Mafia-Mord in Duisburg zu berichten. "Eine Lobhudelei von Fahndungserfolgen werden wir Innenminister Wolf, der selbst um Berichterstattung im Innenausschuss gebeten hatte, nicht durchgehen lassen. Wir erwarten fundierte Berichte und eine offene und ehrliche Darstellung der noch ungeklärten Fragen beim Mafia-Mord in Duisburg", sagte Rudolph.

Der innenpolitische Experte verwies in diesem Zusammenhang auf Presseberichte, wonach es möglicherweise einen vierten Täter gegeben haben könnte. Vor diesem Hintergrund erwarte er in jedem Fall eine andere Form der Berichterstattung als die Antworten des Innenministers auf die "Große Anfrage der SPD-Fraktion zur Bedrohung Nordrhein-Westfalens durch die Mafia" befürchten ließe. "Nach dem Urteil ausgewiesener Mafia-Experten nämlich wurde bei der Beantwortung unserer Großen Anfrage die wahre Dimension des Problems verharmlost", erklärte Rudolph.


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