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Pressemitteilung:
20. Januar 2010

Britta Altenkamp: Sprachförderung der schwarz-gelben Landesregierung wirkt nicht


"Die aktuellen Medienberichte über die von der schwarz-gelben Landesregierung verantworteten unzulänglichen Sprachförderung in den nordrhein-westfälischen Kindertageseinrichtungen legen den Finger in die Wunde der frühkindlichen Bildung in NRW. Leider wurde auch in der heutigen Plenardebatte zum Thema Bildungsempfehlungen deutlich, dass die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen unverändert die lückenlose Durchführung des Sprachtests 'Delfin 4' für wichtiger halten als die eigentliche Sprachförderung", kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp.

Sprachförderung müsse durchgängig erfolgen. Sie habe nur dann nachhaltigen Erfolg, wenn sie auch nach der Einschulung noch 5 bis 7 Jahre andauere. Darauf wiesen Pädagogen und Sprachwissenschaftler seit langem hin. "Deshalb erwarten wir, dass die Landesregierung endlich die Voraussetzungen für eine Sprachförderung von 0 bis 10 Jahren schafft und von der Kita bis zur Sekundarstufe I alle Bildungsträger angemessen bei dieser Aufgabe unterstützt", erklärte Altenkamp.

Der bisherige Ansatz habe sich bislang in der Praxis offensichtlich nicht bewährt. "Die meisten Kitas wissen selber wie es besser geht, aber sie haben weder die notwendigen Mittel noch gehen alle Kinder, die gefördert werden müssten, in einen Kindergarten", sagte Altenkamp. Die Hoffnung aber sterbe zuletzt. "Vielleicht helfen ja die Stellungnahmen der Sachverständigen in der Landtags-Anhörung zur Sprachförderung am 28. Januar der Landesregierung auf die Sprünge", so Altenkamp.


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