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Pressemitteilung:
12. Januar 2010

Ute Schäfer: Entzerrung des doppelten Abiturjahrgangs belastet nicht die Schulen, sondern das Schulministerium


Zum Streit über die Entzerrung des doppelten Abiturjahrgangs in Nordrhein-Westfalen, der aufgrund der Einführung des so genannten Turboabiturs 2013 die Gymnasien verlassen wird, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer:

"Eine Entzerrung des doppelten Abiturjahrgangs wie sie andere Bundesländer praktizieren wollen, indem die Schülerinnen und Schüler des neunjährigen Gymnasiums ihre Abiturprüfungen zwei Monate vor denen des achtjährigen Gymnasiums ablegen, belastet nicht - wie vom Schulministerium behauptet - die Schulen, sondern das Ministerium selbst. Die Lehrkräfte müssten - wenn auch mit anderen Aufgaben - die gleiche Anzahl von Abiturklausuren korrigieren. Das Schulministerium allerdings hätte doppelte Aufgaben zu stellen. Die betroffenen Schülerinnen und Schülern im doppelten Abiturjahrgang jedoch würden davon profitieren, weil sich ein Teil von ihnen bereits zum Sommersemester an den Hochschulen einschreiben könnte. Damit würde der Run auf die Universitäten und Fachhochschulen entzerrt.

Schulministerin Sommer muss endlich mit Lehrkräften, Schülern und Eltern in Dialog treten, wie die Probleme, die durch den doppelten Abiturjahrgang entstehen, gelöst werden sollen. Bis heute hat die Ministerin kein Konzept vorgelegt, wie das Abitur 2013 organisiert werden soll und welche Vorsorge die Landesregierung getroffen hat, um den Abiturienten des Doppeljahrgangs ausreichend Studienplätze zu ermöglichen."


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