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Pressemitteilung:
21. Dezember 2009

Ralf Jäger: Über den Aachener Ausbruch erfährt die Politik mehr aus der Zeitung als von der Ministerin


Medienberichten zufolge haben die Ausbrecher aus der Justizvollzugsanstalt Aachen bereits Monate vor ihrer Flucht von einem Justizvollzugsbeamten eine Pistole samt Munition erhalten. Dazu erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Jäger, heute in Düsseldorf: "Allmählich platzt uns Abgeordneten im Düsseldorfer Landtag der Kragen. Über den Aachener Ausbruch erfährt die Politik mehr aus der Zeitung als von der zuständigen Justizministerin Müller-Piepenkötter. Sie informiert die Politik und die Öffentlichkeit immer nur scheibchenweise und im Nachhinein über das wahre Ausmaß der skandalösen Verhältnisse in der JVA Aachen. Am Freitag war bekannt geworden, dass die beiden Ausbrecher vor ihrer Flucht in einer offenen Abteilung untergebracht worden waren, weil die Anstaltsleiterin sie für zuverlässig gehalten hatte. Heute lesen wir in der Zeitung, dass die Ausbrecher bereits Monate vor ihrer Flucht von einem Justizvollzugsbeamten eine Pistole samt Munition erhalten hatten. Es erhärtet sich immer mehr der Eindruck, dass es in der JVA Aachen vor der Flucht der beiden Schwerverbrecher drunter und drüber gegangen ist. Doch die CDU-Ministerin tut nichts für eine umfassende und lückenlose Aufklärung der Vorgänge. Müller-Piepenkötter muss aber umgehend erklären, wieso die Waffe über einen so langen Zeitraum nicht gefunden wurde."


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