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Pressemitteilung:
20. November 2009

Ute Schäfer: Schwarz-gelbe Bildungspolitik - erst fehlen die Lehrer, jetzt auch die Stellen


Zu den heutigen Medienberichten, nach denen Bezirksregierungen die bereits mit den einzelnen Schulen verhandelten Lehrerstellen wegen gesunkener Schülerzahlen wieder zurückgezogen haben, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer:

"Diese chaotische Rückholaktion entlarvt die Unglaubwürdigkeit der Bildungspolitik von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und seiner Schulministerin Barbara Sommer: Erst fehlen angeblich nur die passenden Lehrkräfte für die Stellen, jetzt plötzlich aber auch die Lehrerstellen selbst. Erst werden den Schulen Stellen versprochen, dann wieder weg genommen. Erst sagen Rüttgers und Sommer Eltern, Schülern und Schulen zu, keine einzige Lehrerstelle wegen zurückgehender Schülerzahlen zu streichen. Jetzt streichen sie sie. Schwarz-gelbe Bildungspolitik bedeuten pures Chaos und dreiste Täuschung der Öffentlichkeit. Die Wahrheit ist: In Nordrhein-Westfalen fehlen 5.000 Lehrkräfte, fallen mehr als 5 Millionen Unterrichtstunden aus und sitzen in rund 12.000 Klassen 30 und mehr Schülerinnen und Schüler. Keine einzige Lehrerstelle aber außerhalb des Vertretungspools wird zurzeit in Nordrhein-Westfalen von den Bezirksregierungen Detmold, Düsseldorf und Köln zum Beispiel für die Grundschulen im offiziellen Lehrerstellenausschreibungsportal LEO ausgeschrieben. Das würde bedeuten, dass alle Lehrerstellen an den Grundschulen im Regierungsbezirk Detmold, Düsseldorf und Köln besetzt sind. Das kann nicht sein."


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