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Pressemitteilung:
22. September 2009

Gisela Walsken: Finanzplatz NRW ist bald Geschichte


"Der Finanzplatz Nordrhein-Westfalen ist aufgrund der Konzeptionslosigkeit der schwarz-gelben Landesregierung bald Geschichte. Die Entscheidung der Westdeutschen Landesbank AG, ihre Standorte Münster, Bielefeld, Dortmund und Köln zu schließen, ist die Folge des Scheiterns der schwarz-gelben Landesregierung. Leidtragende sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", erklärte Gisela Walsken, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf. Dabei sei die CDU/FDP-Koalition im Juni 2005 mit dem Ziel angetreten, die eingeleitete Neuausrichtung der WestLB AG zu unterstützen und den Finanzplatz NRW zu stärken. "Nach vier Jahren steht fest, dass Ministerpräsident Rüttgers und Finanzminister Linssen mit diesem Vorhaben gescheitert sind. Das ist nicht nur der internationalen Finanzkrise geschuldet, sondern liegt in ihrer politischen Verantwortung. Die Regierung Rüttgers hat durch parteipolitisches Taktieren Entwicklungen und Entscheidungen so lange herausgezögert, bis die EU-Kommission das Heft des Handelns in die Hand genommen hat. Jetzt müssen im Rahmen der notwendigen Konsolidierung des deutschen Landesbankensektors wenigstens der Standort Düsseldorf und die Arbeitsplätze der WestLB dort gesichert werden", forderte Walsken.


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