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Pressemitteilung:
16. September 2009

Marc Jan Eumann: Pinkwarts Stipendiensystem erreicht nur wenige


"Wieder einmal brüstet sich der so genannte Innovationsminister Pinkwart damit, den Grundstein für ein nationales Stipendiensystem zu legen. Wieder einmal kündigt er nichts weniger als eine neue Stipendienkultur in Deutschland an. Doch diese Ankündigungen können auch durch ständige Wiederholungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit den insgesamt 1.400 Stipendien zum Wintersemester gerade einmal 0,3 Prozent der Studierenden in Nordrhein-Westfalen erreicht werden", kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann.



Durch Pinkwarts Stipendiensystem könne die abschreckende Wirkung von Studiengebühren nicht abgefedert werden. Der Bund habe ihn bereits einmal im Regen stehen lassen. Jetzt müsse er einen zweiten Anlauf unternehmen, über eine Bundesratsinitiative an zusätzliche Gelder für sein Stipendiensystem zu kommen. "Darüber hinaus wird am Wissenschaftshaushalt für das Jahr 2010 deutlich, dass Pinkwart scheinbar für die nächsten Jahre von einer deutlichen Zunahme privater Stipendienmittel ausgeht. Die Ausgaben nämlich, die das Land für das Stipendiensystem einplant, sind für die nächsten Jahre deutlich geringer veranschlagt. Gleichzeitig soll der Anteil der geförderten Studierenden aber auf 10 Prozent erhöht werden. Herr Pinkwart will diese Rechnung offensichtlich nicht bezahlen. Leidtragende sind die Studierenden und die, die gar nicht erst ein Studium aufnehmen können", erklärte Eumann.


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