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Pressemitteilung:
13. Juli 2009

Svenja Schulze: Minister Uhlenberg muss Naturmonument als Konzept für das Siebengebirge prüfen


"Minister Uhlenberg könnte den Stillstand in seinem Projekt 'Nationalpark Siebengebirge' beenden, wenn er die Chance des neuen Naturschutzgesetzes nutzen würde. Mit der neuen 'Schutzkategorie Naturmonument' lässt sich intensiver Naturschutz und weitere Nutzung des Siebengebirges als Naherholungsgebiet verbinden", erklärte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Entscheidung des Bundesrates zum neuen Naturschutzgesetz.



Die Kritik am Nationalparkkonzept der Landesregierung werde immer lauter. Vor allem der geringe Flächenumfang und die vielen Besucher seien mit einem seriösen Nationalparkkonzept nicht vereinbar. "Das Siebengebirge eignet sich hervorragend als Naturmonument. Hier kann die traditionelle Nutzung des Siebengebirges mit einem effektiven Naturschutz vereint werden. Das Siebengebirge, das insgesamt das erste Naturschutzgebiet Deutschlands war, wäre dann das erste 'Nationale Naturmonument'", sagte Schulze.



Schulze wies nochmals auf eine Initiative der SPD-Landtagsfraktion hin, die fachspezifischen Einwände und die in der Region geäußerte Kritik am Nationalpark Siebengebirge von neutralen Fachleuten klären zu lassen. Dies sei dringend notwendig, um für die anstehenden Entscheidungen fachliche Klarheit zu haben und um die Transparenz des Verfahrens zu erhöhen.



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