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Pressemitteilung:
08. Juli 2009

Karl Schultheis: Moderne Lehrerausbildung in Bonn ist ein gutes Signal


Als "begrüßenswert" bezeichnete der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis, die Entscheidung der Universität Bonn, wieder in die Lehrerausbildung einzusteigen. "Wir brauchen nicht nur genug, sondern auch sehr gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer", erklärte Schultheis. Dafür sei es unabdingbar, dass die Lehrerausbildung innerhalb der Universitäten ausreichende Aufmerksamkeit und Ressourcen erhalte.



Dies hatte die Universität Bonn in der Vergangenheit leider versäumt. Eine internationale Expertenkommission, die von der damaligen Wissenschaftsministerin Gabriele Behler eingesetzt worden war, war 2001 zu der Auffassung gelangt, dass die Lehrerbildung in Bonn inhaltlich vernachlässigt worden sei. Die Hochschule sei nicht bereit gewesen, genügend personelle Ressourcen bereitzustellen, heißt es im Abschlussbericht der Kommission. Deshalb hatte der hochrangig besetzte Expertenrat unter der Leitung von Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen "die Einstellung der Lehramtsstudiengänge am Standort Bonn und eine stärkere Konzentration auf eine kooperations- und schwerpunktorientierte Forschung" empfohlen (Bericht des Expertenrats, S. 274). "Dass sich die Universität Bonn nun bereit zeigt, doch noch den Pfad zu einer reformierten Lehrerausbildung aufzunehmen, ist ein gutes Signal für die Bildung in NRW", sagte Schultheis.



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