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Pressemitteilung:
30. Juni 2009

Thomas Trampe-Brinkmann: Überfällige Anhebung der Verbeamtungsgrenze wieder nur Stückwerk


„Erneut zeigt diese Landesregierung, dass sie kein Konzept hat, um den öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu gestalten“, kritisierte der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im Unterausschuss Personal des Haushalts- und Finanzausschusses, Thomas Trampe-Brinkmann, die heutige Ankündigung der Landesregierung, die Verbeamtungsgrenze auf 40 Jahre anzuheben.



Der SPD-Politiker forderte im Namen seiner Fraktion erneut eine umfassende Dienstrechtsreform. "Der eklatante Fachlehrermangel an den Schulen kann mit diesem Stückwerk nicht gelöst werden. Die Abschaffung des Mangelfacherlasses, der die Verbeamtung von Lehrkräften mit so genannten Mangelfächern bis zum 45. Lebensjahr vorsah, war ein großer Fehler. Sie hat dazu geführt, dass Lehrerinnen und Lehrer in andere Bundesländer mit höherer Verbeamtungsgrenze abgewandert sind", erklärte Trampe-Brinkmann. Auch mit einer Verbeamtungsgrenze von 40 Jahren gehöre Nordrhein-Westfalen im Bundesländer-Vergleich zu den Schlusslichtern. "In NRW fehlen an den Schulen 4.000 Lehrkräfte. Wir können uns die massive Abwanderung von jungen, engagierten und gut ausgebildeten Fachkräften nicht erlauben", so Trampe Brinkmann.


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