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Pressemitteilung:
15. Juni 2009

Karsten Rudolph: Informationslage zu Mafia-Aktivitäten in NRW verbessern


Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, forderte anlässlich aktueller Medienberichte über Mafia-Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen die Landesregierung auf, die Informationslage zu verbessern. "Ich teile die von der Deutschen Polizeigewerkschaft geäußerte Befürchtung, dass große Summen aus dem Konjunkturpaket II in den Taschen der italienischen Mafia versickern könnten. Aus Italien ist bekannt, dass sich die Mafia besonders in der Bauwirtschaft betätigt und von dort aus dauerhafte Strukturen aufbaut", erklärte Rudolph. Die Behörden seien dringend gefordert, dieser Gefahr energisch entgegen zu treten.

"Vieles über die Mafia in Nordrhein-Westfalen, zum Beispiel wie groß sie ist und welche Aktionsfelder sie nutzt, ist uns im einzelnen nicht bekannt", sagte der SPD-Innenpolitiker. Der sechsfache Mafia-Mord in Duisburg allerdings habe die Öffentlichkeit nachhaltig erschüttert und verunsichert. Um die Bedrohung realistisch einschätzen und effektive Maßnahmen ergreifen zu können, sei es dringend erforderlich, Informationen über Mafia-Aktivitäten systematisch zu erfassen. "Hier sehen wir Handlungsbedarf. Deshalb bereitet die SPD-Landtagsfraktion gegenwärtig eine Große Anfrage zu diesem Thema vor", so Rudolph.


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