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Pressemitteilung:
07. Mai 2009

Ute Schäfer: Licht und Schatten bei der Reform der Lehrerausbildung


"Der mit über einjähriger Verspätung vorgelegte Gesetzentwurf der Landesregierung zur Reform der Lehrerausbildung offenbart Licht und Schatten. Die SPD im Düsseldorf Landtag begrüßt die gleichlange Studiendauer für alle Lehrämter ebenso wie die Einrichtung von Zentren für Lehrerbildung an den Universitäten. Die schulformbezogene Ausbildung ist hingegen ein Schritt in die falsche Richtung. Sie orientiert sich an den tradierten und überholten Vorstellungen des dreigliedrigen Schulsystems, das keine Zukunft hat", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer. Sinnvoll wäre vielmehr eine Stufenlehrerausbildung, die sich auf die Primarstufe sowie auf die Sekundarstufen I und II bezieht.



Das von der schwarz-gelben Koalition geplante zusätzliche Assistenzpraktikum sei überflüssig, ergänzte die SPD-Bildungsexpertin. "Die Studierenden für das Lehramt benötigen nicht mehr, sondern bessere Praxis. Diesem Anspruch wird die Reform nicht gerecht. Die inhaltliche Ausgestaltung der Praxisanteile insgesamt bleibt in dem Gesetzentwurf ungeklärt. Schleierhaft bleibt auch, wie die Landesregierung im Rahmen der schwarz-gelben 'Hochschulfreiheit' gewährleisten will, dass ausreichend Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet werden. Schon heute zeichnet sich ab, dass die Schulen mit dem Fachlehrermangel zu kämpfen haben", kritisierte Schäfer.


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