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Pressemitteilung:
29. April 2009

Ute Schäfer: SPD begrüßt die Forderung des Städtetags nach "Option der Vielfalt" im Schulsystem


Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, unterstützt die Forderung des Städtetags Nordrhein-Westfalen nach flexibleren Schulstrukturen. Der Städtetag beklage zu Recht, dass die in der vergangenen Legislaturperiode geltende Gesetzesgrundlage für den Verbund aller Schulformen unter der schwarz-gelben Landesregierung drastisch eingeschränkt worden sei. "Mit Blick auf die demografische Entwicklung und die Bildungsgerechtigkeit lautet das Gebot der Stunde: längere gemeinsame Lernzeiten über die Grundschulzeit hinaus und Möglichkeiten zur flexiblen Schulorganisation für die kommunalen Schulträger", sagte Schäfer. Darin stimme die SPD-Fraktion mit dem kommunalen Spitzenverband überein.



"CDU und FDP verharren bis heute in ihrer ideologisch motivierten Blockadehaltung. Sie müssen endlich den Elternwillen respektieren und die gesetzlichen Grundlagen für kommunalen Handlungsspielraum schaffen", forderte Schäfer. In einem Punkt allerdings unterscheide sich das schulpolitische Konzept der SPD-Fraktion von dem des Städtetages: "Kommunen sollten auch die Möglichkeit haben, alle weiterführenden Schulformen - Hauptschule, Realschule, Gesamtschule und Gymnasium - in einer Gemeinschaftsschule zusammen zu führen", erklärte Schäfer. Im Sinne der Zukunftskommission des Ministerpräsidenten stelle sich beim Sekundarschulmodell des Städtetages nämlich die Frage: "Warum nicht auch das Gymnasium mit einbeziehen?"



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