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Pressemitteilung:
19. März 2009

Hannelore Kraft und Thomas Eiskirch: SPD-Fraktion sagt Opel Bochum staatliche Unterstützung zu


Zu einem Informationsaustausch haben sich heute die Vorsitzende und der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft und Thomas Eiskirch, mit den Betriebsräten und Vertrauensleuten von Opel im Werk Bochum getroffen. Kraft: "Wir wollten vor allem zuhören. Wir haben zugehört und vernommen, wie die Stimmung unter den Beschäftigten und in den Familien ist. Dies gilt auch für die Mitarbeiter der Zulieferbetriebe und ihrer Familien. Für uns gilt daher umso mehr: Die betroffenen Menschen müssen jetzt besonders im Blickpunkt aller Anstrengungen stehen. Es geht jetzt darum, für Opel in Bochum aber auch für die gesamte Region konkrete Pläne für eine gute und sichere Zukunft zu entwickeln. Alle Beteiligten müssen an Lösungen arbeiten, anstatt vom Scheitern zu reden und dem, was nicht geht. Die Lösungsansätze müssen vom Grobkonzept nun zum detaillierten Maßnahmenpaket weiterentwickelt werden."



Die beiden SPD-Politiker machten deutlich, dass die SPD geschlossen hinter Opel steht. "Wir schließen keine Option aus. Wenn am Ende nur der Staat das Vertrauen garantieren kann, das für eine Zukunftslösung von Opel notwendig ist, dann muss der Staat diese Aufgabe auch wahrnehmen", betonte Eiskirch. Das bisherige Handeln der Landesregierung werfe dagegen immer mehr Fragezeichen auf, merkten Kraft und Eiskirch kritisch an. "Die Position des Ministerpräsidenten wird von Tag zu Tag unklarer, ob und in welcher Form er zu einer Beteiligung des Landes bereit ist. Hier ist mehr Klarheit gefordert. Opel und die Beschäftigten müssen wissen, woran sie sind. Angesichts der Relevanz des Werks und seiner Zulieferer in der Region ist Opel ein systemisches Unternehmen - ganz sicher ist Opel systemrelevant für das Ruhrgebiet", sagte Kraft.



Die SPD-Politiker ließen sich vom Betriebsrat auch über die weitere Perspektive für den Bau des Elektroautos "Ampera" am Standort Bochum informieren. "Für uns ist nach dem Gespräch völlig klar, dass die Basis für die Ampera-Entwicklung eine weitere Produktion des Astra in Bochum ist. Darüber hinaus müssen die notwendigen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten jetzt vor Ort gebündelt werden. Die Basis der wissenschaftlichen Einrichtungen und der Forschungskapazitäten in der Region ist gut und muss gezielt eingesetzt werden", erklärte Eiskirch.



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