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Pressemitteilung:
17. März 2009

Gerda Kieninger: Gegen Lohnbenachteiligung von Frauen - Dienstag reden, Donnerstag handeln, Herr Minister


Als begrüßenswert bezeichnete die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Gerda Kieninger, dass die Landesregierung sich für eine Verbesserung der Situation von Frauen am Arbeitsmarkt einsetzen wolle. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine Forderung, die wir schon lange stellen. Jetzt muss Frauenminister Laschet allerdings beweisen, dass er auch wirklich meint, was er sagt. Dazu hat er bereits am Donnerstag im Plenum Gelegenheit, wenn die SPD-Fraktion ihren Antrag gegen die Mini-Bezahlung für Maxiarbeitszeiten bei Minijobs einbringt, die vor allem von Frauen ausgeübt werden. Dienstag reden, Donnerstag handeln, Herr Minister. Damit würden Sie den Frauen einen großen Dienst erweisen", sagte Kieninger.

In den Betätigungsfeldern, in denen Minijobs angeboten würden, wie zum Beispiel im Einzelhandel, im Gastgewerbe, in Privathaushalten oder in der Pflege seien überwiegend Frauen beschäftigt. "Dabei stehen Arbeitszeit und Arbeitsleistung häufig in keinem angemessenen Verhältnis zum Entgelt. Deshalb fordern wir die Beschränkung der wöchentlichen Arbeitszeit im Rahmen von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen auf maximal 15 Stunden. Wir erwarten von der Landesregierung eine entsprechende Initiative im Bundesrat", erklärte Kieninger.

Die SPD-Bundestagsfraktion habe eine solche Initiative ebenfalls beschlossen. Es gehe nun darum, diese Änderung beim Koalitionspartner und im Bundesrat durchzusetzen.


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