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Pressemitteilung:
11. März 2009

Hannelore Kraft zeigte sich bestürzt über Amoklauf in Baden-Württemberg: Wir brauchen eine breite gesellschaftlich Debatte zu den Ursachen


"Wir sind zutiefst bestürzt über den Amoklauf in Baden-Württemberg. Dem unendlichen Leid, das ein 17-jähriger Schüler mit unvorstellbarer Gewalt über mindestens 16 Familien, seine ehemalige Schule und eine ganze Region gebracht hat, stehen wir fassungslos gegenüber. Das Leid dieser Menschen berührt jeden in Nordrhein-Westfalen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Angehörigen der Opfer unser aufrichtiges Beileid auszusprechen", erklärte die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Hannelore Kraft. Angehörigen, Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und Helfern müsse jetzt die Hilfe gewährt werden, die sie benötigten. "Erst Erfurt, dann Emsdetten, jetzt Winnenden - nach dieser schrecklichen Tat können wir auch in Nordrhein-Westfalen nicht einfach zur politischen Tagesordnung übergehen. Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Debatte über die Ursachen einer zunehmenden Gewaltbereitschaft von Jugendlichen", sagte Kraft.



Kraft bekräftigte, dass man in der Bekämpfung der Gewalt unter jungen Menschen zu einem parteiübergreifenden Konsens kommen müsse: "Wir müssen die sozialen Netze wieder enger knüpfen. Staat und Gesellschaft stehen in der Pflicht, frühzeitig und genauer hinzuschauen, wo konkret die Verhältnisse aus dem Ruder laufen. Da müssen wir gezielt ansprechen und den Familien, Lehrern, Betreuern konkrete Hilfen anbieten. Wir können nicht warten, bis die Betroffenen von sich aus kommen."



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