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Pressemitteilung:
17. Dezember 2008

Karl Schultheis: Pinkwart ist bei Witten-Herdecke gescheitert


Die Entscheidung der Landesregierung, die private Universität Witten-Herdecke nicht mehr zu fördern, bezeichnete der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis, als "durchaus nachvollziehbar". Wenn von der Hochschule keine vernünftigen Wirtschaftspläne vorgelegt würden, könne das Land ihr auch keine finanziellen Zuwendungen zusichern. "Nicht nachvollziehbar ist allerdings das lange Zögern des Ministers. Nicht nur die Hochschulleitung, sondern auch Andreas Pinkwart hat versagt. Durch Abwarten und Nichtstun hat er die jahrelange bedrohliche Entwicklung der Universität mit befördert. Er ist von uns und anderen immer wieder auf die großen finanziellen Probleme der Universität hingewiesen worden. Er aber hat es vorgezogen, den Kopf in den Sand zu stecken. Wahrscheinlich, weil er nicht glauben wollte, dass 'Privat vor Staat' im Hochschulbereich eben doch nicht funktioniert", kommentierte Schultheis.



Der Minister müsse jetzt vor allem ein Konzept vorlegen, wie es mit Witten-Herdecke weitergehen solle. "Der Standort und vor allem die Studierenden und Beschäftigten brauchen umgehend klare Aussagen. Der erste Schritt wäre das Einsetzen eines staatlichen Verwalters, der beispielsweise die Eingliederung der Fachbereiche der Hochschule in den staatlichen Verbund organisieren könnte. Wir können nicht warten, bis die besten Köpfe abgewandert und die teuersten Geräte verkauft sind", erklärte Schultheis.



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