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Pressemitteilung:
24. November 2008

Ute Schäfer: Für den Schulstress sind CDU und FDP verantwortlich und nicht Lehrer und Eltern


"Die Warnung der CDU im Düsseldorfer Landtag vor zuviel Stress in den Schulen des Landes ist der Gipfel der Unverfrorenheit. Seit drei Jahren bestimmen CDU und FDP in diesem Bundesland die Bildungspolitik. Im Hauruckverfahren wurden die Schulen mit Reformen überzogen. Vor allem durch den Prognoseunterricht, der Konzeptionslosigkeit beim Turbo-Abitur und dem Kopfnoten-Chaos wurde ein massiver Druck auf Lehrer, Eltern und Kinder aufgebaut", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, heute in Düsseldorf. Sie reagierte damit auf Medienberichte über einen Antrag, den die CDU-Landtagsfraktion in ihrer nächsten Sitzung beschließen will. In dem Papier warnt die CDU Eltern und Lehrer, Schüler nicht unter zu starken Lernstress zu setzen. "Offensichtlich dämmert der CDU inzwischen, dass ihre desolate Bildungspolitik auf Ablehnung stößt. Anstatt den Kurs zu korrigieren, schiebt sie aber Eltern und Lehrern die Verantwortung zu. Dieses durchsichtige Manöver ist eine Unverschämtheit. Für den Schulstress sind CDU und FDP verantwortlich und nicht Lehrer und Eltern. Die Abschiebung von Verantwortung wird zu einem Markenzeichen der Landesregierung", betonte die SPD-Bildungsexpertin abschließend.



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