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Pressemitteilung:
05. November 2008

Ute Schäfer: Wortbruch der Schulministerin läutet nächste Runde im Kopfnotenchaos ein


Als "schlechten Besinnungsaufsatz" bezeichnete heute im Schulausschuss die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die von Schulministerin Barbara Sommer vorgelegte Untersuchung zur Vergabe von Kopfnoten. "Vorgelegt wurde den Abgeordneten heute eine pseudo-wissenschaftliche Begründung, die sich zudem auf die Reduzierung von sechs auf vier anstatt drei Kopfnoten bezieht", erklärte Schäfer. Ministerin Sommer müsse sich fragen lassen, was ihr Wort eigentlich noch gelte. Sie habe zugesagt, alle Betroffenen zu den Kopfnoten zu befragen. "Am Ende zählte aus Angst vor einem unerwünschten Ergebnis nur die Meinung der Arbeitgeber. Das ist ein klarer Wortbruch", kritisierte Schäfer. Hintergrund der Kritik ist die Ankündigung Sommers am 20. Dezember 2007 im Düsseldorfer Landtag: "Natürlich wird es - das versichere ich an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich - eine Evaluation der Kopfnoten geben. Wir werden alle Beteiligten fragen - Eltern, Lehrerinnen, Lehrer, die Schülerinnen und Schüler, aber auch die sogenannten Abnehmer", versprach die Schulministerin damals.



Statt aber wie versprochen mit allen Beteiligten zu sprechen, habe Sommer mit den Fraktionen von CDU und FDP wie auf einem orientalischen Basar über die Anzahl der Kopfnoten gefeilscht. "Das Ergebnis ist eine völlig willkürliche Reduzierung von sechs auf drei. Es zeigt vor allem eines: Das Kopfnotenchaos geht in die nächste Runde", so Schäfer.



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