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Pressemitteilung:
17. September 2008

Thomas Eiskirch: Handwerk und Mittelstand brauchen Unterstützung für umweltfreundliche Fuhrparks


Eine "Initiative zur Fuhrparkverjüngung" für das Handwerk forderte heute der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Eiskirch. Hintergrund ist die Einführung von Umweltzonen in den Ruhrgebietsstädten ab dem 1. Oktober 2008. "Wer Umweltzonen einführt, muss den Betroffenen auch helfen mit den Auswirkungen umzugehen. Hier ist die Landeregierung mit der landeseigenen NRW.Bank gefordert", sagte Eiskirch.



Die Erfahrungen mit der Umweltzone in Köln zeigten, dass viele kleine und mittelständische Gewerbetreibende die Innenstädte mit ihren älteren, gewerblich genutzten Fahrzeugen nicht mehr anfahren könnten. "Um die umwelt- und gesundheitspolitisch notwendige Ausweisung von Umweltzonen ohne negative wirtschaftliche Folgen für Handwerk und Mittelstand vornehmen zu können, ist ein Förderprogramm zur Anschaffung von Nutzfahrzeugen notwendig", erklärte Eiskirch. Insbesondere im Handwerk sei es nicht ungewöhnlich, dass Baustellen- und Spezialfahrzeuge sehr lange genutzt würden, im Einzelfall sogar über 20 Jahre. Bestehende Programme des Bundes, die den Erwerb von Nutzfahrzeugen mit mehr als 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht förderten, seien für das Handwerk und kleinere Betriebe oftmals keine Hilfe, da ihre Fahrzeuge meist kleiner und leichter seien.



"Wir dürfen die betroffenen Handwerker und Unternehmer nicht im Regen stehen lassen! Wir brauchen dringend ein Förderprogramm der NRW.Bank, mit dem die Neuanschaffung von leichteren Nutzfahrzeugen gefördert wird. Das hilft vor allem kleinen Betrieben und sichert viele Arbeitsplätze", so Eiskirch. Die Praxis vieler Kommunen Ausnahmegenehmigungen auszustellen, sei auf Dauer keine Lösung. "Es widerspricht dem Umwelt- und Gesundheitsschutz."



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