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Pressemitteilung:
01. September 2008

Norbert Römer: Regierung muss Landtag über CO2-freies Kraftwerk und CO2-Pipeline informieren


Zu den Plänen des RWE, am Standort Hürth ein CO2-freies Braunkohlekraftwerk zu errichten und eine CO2-Pipeline nach Schleswig-Holstein zu bauen, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer: "Bislang hat es die Landesregierung versäumt, das Parlament umfassend über das Projekt zu unterrichten. Die SPD-Landtagsfraktion hat daher heute in einem ersten Schritt einen umfangreichen Bericht der Landesregierung für die nächste Sitzung im Wirtschaftsausschuss beantragt."



Es sei zu begrüßen, dass der Vorstandsvorsitzende des RWE, Jürgen Großmann, eine Milliarden-Investition in den Bau eines CO2-freien Braunkohlekraftwerks am Standort des Goldenbergwerkes in Hürth angekündigt habe. Die Entwicklung eines CO2-freien Kohlekraftwerks in Verbindung mit Transport und Lagerung des abgeschiedenen CO2 im industriellen Maßstab sei eine wichtige Option, um Klimaschutz und Versorgungssicherheit zu vereinbaren. Dabei müsse es höchste Priorität haben, die Sicherheitsfragen bei Transport und Lagerung zu klären, führte der SPD-Energieexperte Römer weiter aus. Die SPD-Landtagsfraktion werde das weitere Verfahren konstruktiv begleiten.



Römer: "Kohle hat Zukunft. Gerade in Zeiten weltweit abnehmender Öl- und Gasvorräte kommt es darauf an, in Nordrhein-Westfalen die Technik zu entwickeln, mit der Kohle so klimafreundlich wie möglich genutzt werden kann. Darüber hinaus bleibt es Zielsetzung der SPD, neben den Einsparanstrengungen und Effizienzsteigerungen den Anteil erneuerbarer Energien kontinuierlich zu steigern."



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