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Pressemitteilung:
25. August 2008

Norbert Römer: Minister Laumann hat Recht, dass Bergbau in NRW Zukunft hat


Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, erklärte heute zur Diskussion um die Zukunft des Bergwerks Ibbenbüren: "Minister Laumann hat erkannt, dass die Zeche Ibbenbüren ein wichtiger Eckpfeiler zur Sicherung der Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen ist. Daher führt er hinter dem Rücken des Ministerpräsidenten Geheimgespräche mit dem Vorstandsvorsitzenden der RWE AG zur Rettung des Bergwerks. Dies zeigt das Dilemma, in dem der Ministerpräsident steckt. Herr Rüttgers handelt widersprüchlich und verantwortungslos, wenn er einerseits einen nationalen Rohstoffplan fordert und gleichzeitig alles versucht, um den Zugang zu einer zentralen strategischen Rohstoffquelle in NRW für immer zu verschütten. Auch in der CDU mehren sich die Stimmen, die die herausragende Bedeutung der heimischen Steinkohle für NRW und des Bergwerks Ibbenbüren für die Region erkennen. In Ibbenbüren wird hochwertige Kohle gefördert. Diese Kohle liefert zunehmend auch sichere Heizwärme für Gewächshäuser. In Zeiten galoppierender Preise für Öl und Gas ist unsere Kohle auf dem Wärmemarkt bereits heute ohne staatliche Subventionen konkurrenzfähig."



Angesichts der dramatisch gestiegenen Preise auf den Weltenergiemärkten sei es daher ein Gebot kluger Vorsorgepolitik, den Zugang zu diesem Rohstoff-Schatz offen zu halten, und jetzt die Weichen für einen langfristigen Sockelbergbau über 2018 hinaus zu stellen, verlangte der SPD-Energieexperte. Er erinnerte daran, dass das Kraftwerk Ibbenbüren der RWE AG seit Jahrzehnten mit hochwertiger Kohle zu stabilen Preisen aus dem benachbarten Bergwerk versorgt werde. Deshalb sei es auch im Interesse der Planungssicherheit der RWE AG, dass dies auch in den kommenden Jahrzehnten langfristig so bleiben könne. Zunächst sei aber die Landesregierung gefragt. Römer: "Das Bergwerk Ibbenbüren ist ein wichtiger Eckpfeiler des Sockelbergbaus. Diejenigen, die sich aus guten Gründen vor Ort für den Bergbau einsetzen, müssen dies auch in Düsseldorf aktiv vertreten. Ich stehe gerne zur Verfügung, wenn es darum geht, die gesamte CDU-Fraktion mit guten Argumenten von der Notwendigkeit des heimischen Bergbaus zu überzeugen. Das Bergwerk Ibbenbüren hat nur dann eine gute Zukunft, wenn Ministerpräsident Rüttgers die Anti-Kohle-Politik seiner Landesregierung endlich beendet und sich mit der SPD für einen Sockelbergbau einsetzt. Es bleibt dabei: unser Bergbau in NRW hat Zukunft."


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