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Pressemitteilung:
18. Juni 2008

Marc Jan Eumann: Werbekampagne kommt zu spät


"Grundsätzlich ist es richtig, dass ein starkes Land wie Nordrhein-Westfalen für sich wirbt. Doch Ministerin Thoben hat aber drei Jahre gebraucht, um die neue Werbekampagne des Landes aus der Taufe zu heben. Jetzt allerdings kommt die Kampagne zu spät, da sie in den Verdacht gerät, im Vorfeld der anstehenden Wahlen als Imagekampagne der Landesregierung von Ministerpräsident Rüttgers verstanden zu werden", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, anlässlich der Präsentation der neun Millionen Euro teuren Landeskampagne unter dem Slogan "We love the new - leading region in europa - North Rhine-Westphalia".



Es sei auch fraglich, ob der Slogan in dieser Form gut gewählt sei, gab Eumann zu Bedenken: "Die Ministerin selbst hat noch vor einem Jahr zu Recht deutlich gemacht, dass der Begriff 'North Rhine-Westphalia' international kaum zu vermarkten ist. Der Spruch 'We love the new' erinnert außerdem sehr an den Werbespruch 'We love to entertain you' eines Fernsehsenders. Mich wundert auch, dass Ministerpräsident Rüttgers diesem Slogan zugestimmt hat, denn Herr Rüttgers galt doch bisher als Kämpfer gegen das Denglisch."



Eumann warnte zudem auch davor, den berechtigten Stolz auf die Leistungen der Menschen in Nordrhein-Westfalen über den inflationären Gebrauchs der Begriffe Love und Liebe zu verniedlichen. "Nordrhein-Westfalen hat starke Unternehmen, Menschen, die anpacken können, innovative Regionen und ein großes kreatives Potential. Darauf sind wir alle zu Recht stolz. Doch wenn es um Liebe geht, gilt für mich: Ich liebe meine Frau und meine Kinder."



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