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Pressemitteilung:
09. Juni 2008

Bodo Wißen: Lärmschutz statt Laubfall - A-40-Allee ist Unsinn


Zu den Plänen der Regierung Rüttgers, die Autobahn 40 beim anstehenden Ausbau in eine Allee zu verwandeln, erklärte Bodo Wißen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: "Die Anwohner der A 40 leiden seit Jahren unter dem ständig zunehmenden Verkehr und einem steigenden Lärmpegel. Anstatt auf dem Ruhrschnellweg das Unfallrisiko durch nasses Laub und Sichtbehinderungen aufgrund schneller Wechsel zwischen Sonne und Schatten zu erhöhen, sollte die Lärmbelästigung nachhaltig reduziert werden. Die Vorschläge des CDU-Ministerpräsidenten und seines Verkehrsminister sind Blütenträume und lenken von den wirklichen Problemen ab."



Hinzu komme, dass noch in den letzten Monaten in großem Umfang Bäume entlang der A 40 gefällt worden seien, berichtete Wißen. "Das unterstreicht, wie unsinnig diese Pläne sind. Die A 40 braucht Lärmschutz für die Anwohner und nicht Begleitgrün für die Autofahrer. Wenn die Landesregierung etwas für die Gesundheit der Anwohner und für den Naturschutz tun will, dann muss diesen Unsinn unterlassen. Die Anwohner schützt man mit vernünftigen Lärmschutzmaßnahmen im dicht besiedelten Ballungsraum", forderte der SPD-Verkehrsexperte abschließend.



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