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Pressemitteilung:
26. März 2008

Frank Sichau: Bewährungshilfe im Dialog mit den Beschäftigten reformieren


Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Sichau, erklärte zu der Ankündigung von Landesjustizministerin Müller-Piepenkötter, die Organisation der Bewährungshilfe in Nordrhein-Westfalen zum 1. Juni 2008 zu reformieren: "Die bevorstehende Zusammenlegung der sozialen Dienste der Justiz, zu der auch die Bewährungshilfe gehört, hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits tief verunsichert. Deshalb ist jetzt ein überlegtes und vor allem schrittweises Vorgehen bei der Zusammenlegung von Bewährungshilfe, Gerichtshilfe und Führungsaufsicht notwendig." Die SPD-Fraktion lehne Veränderungen in der Organisation der Bewährungshilfe nicht generell ab, beharre aber auf einen Prozess, in dem auch die konstruktiven Vorschläge der betroffenen Landesbediensteten aufgegriffen würden. "Die Reform wird nur dann die gewünschten Kapazitäten frei setzen. Nicht jede Veränderung führt automatisch zu einer Verminderung der Rückfallquote von Straftätern. Daran wird sich der Erfolg messen lassen", sagte Sichau heute in Düsseldorf.


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