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Pressemitteilung:
25. Februar 2008

Norbert Römer: NRW-CDU soll Pläne für neue Atomkraftwerke offenlegen


"Jetzt hat die CDU die Katze aus dem Sack gelassen. Sie will das Land mit neuen Atomkraftwerken überziehen", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, zu Äußerungen des nordrhein-westfälischen CDU-Fraktionsvorsitzenden Helmut Stahl. Die CDU plane offensichtlich, nicht nur Strom, sondern auch Heizenergie und Kraftstoff zukünftig atomar bereitstellen zu wollen. "Nun müssen die CDU und ihr Ministerpräsident aber die ganzen Pläne offenlegen und sagen, an welchen Standorten neue Atommeiler errichten werden sollen."



Der SPD-Energieexperte stellte weiter klar, dass die SPD-Landtagsfraktion zu ihren eindeutigen Beschlüssen und zur Koalitionsvereinbarung in Berlin stehe: "Am Atomausstieg wird nicht gerüttelt." Es sei erschreckend, dass der CDU in NRW als einzige Antwort auf die wirklich drängenden globalen Fragen des Klimaschutzes nur die Atomkraft einfalle. Die große Koalition in Berlin habe mit dem integrierten Klima- und Energieprogramm nachgewiesen, dass Klimaschutz und der planmäßige Atomausstieg gut vereinbar seien. Römer: "Alle Experten sind sich einig, dass es jetzt vor allem auf mehr Energieeffizienz und den dringenden Ausbau der erneuerbaren Energien ankommt." Wenn die CDU dies in Frage stelle, sei sie entweder ahnungslos oder starte ein gezielter Angriff auf Bundeskanzlerin Merkel.



"Der energiewirtschaftliche Kenntnisstand der CDU ist offensichtlich von gestern. Wenn Herr Stahl jetzt über vermeintlich sichere Kernkraftwerke einer ´neueren Generation` philosophiert, meint er vermutlich ein Reaktorkonzept, dass in NRW bereits vor 20 Jahren wegen seiner Untauglichkeit kostspielig verschrottet werden musste", erklärte Römer abschließend.


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