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Pressemitteilung:
13. Februar 2008

Hans Theo Peschkes: 'Bündnis für den Sport' muss mehr sein als ein Lippenbekenntnis


Zu dem heute zwischen der NRW-Landesregierung und dem Landessportbund unterzeichneten 'Bündnis für den Sport' erklärte der sportpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans Theo Peschkes: "Es ist gut, dass es jetzt dieses Bündnis in Nordrhein-Westfalen für den Sport gibt. Aber es reicht bei weitem nicht aus, wohlklingende Vereinbarungen auf dem Papier zu treffen, wenn das Bündnis nicht mit Leben gefüllt wird. Es muss ein Gleichklang zwischen Anspruch und Wirklichkeit hergestellt werden, der beim besten Willen bisher nicht erkennbar ist. Das 'Bündnis für den Sport' muss mehr sein als nur ein Lippenbekenntnis."



Der SPD-Sportpolitiker wies darauf hin, dass in dem Bündnis das Ehrenamt zwar ausdrücklich gewürdigt würde, gleichzeitig aber die Mittel für das Ehrenamt, beispielsweise bei der Übungsleiterpauschale, durch die schwarz-gelbe Landesregierung gekürzt würden. Ein weiterer Widerspruch offenbare sich auch beim Schulsport, stellte Peschkes fest: "Obwohl die Bedeutung des Schulsports in der Vereinbarung hervorgehoben wird, soll mit der Reform der gymnasialen Oberstufe der Sportunterricht um eine Wochenstunde gekürzt werden. Wenn sich das konkrete Regierungshandeln jetzt nicht grundlegend ändert, ist das 'Bündnis für Sport' nicht das Papier wert, auf dem es steht."



Peschkes kritisierte, dass in der Vereinbarung das Thema Doping nicht angesprochen werde. "Dabei stellt die Dopingbekämpfung aktuell eine der größten Herausforderungen in der Sportpolitik dar. Aber hier fällt die Landesregierung nur durch Tatenlosigkeit auf. Sie weigert sich nach wie vor, ergänzende Mittel für die Nationale Dopingagentur zur Verfügung zu stellen. Zudem beendete sie die von der rot-grünen Vorgängerregierung ins Leben gerufene Kampagne 'Falscher Einwurf', die Kinder und Jugendliche über Doping aufklärte", sagte Peschkes abschließend.


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