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Pressemitteilung:
14. Januar 2008

Marc Jan Eumann: Minister Pinkwart allein im Labor


"Nachdem seine Profilierungsanläufe als NRW-Wissenschaftsminister gescheitert sind, versucht Herr Pinkwart es nun als stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender. Doch mit der Forderung nach einer uneingeschränkten Grundlagenforschung bei Stammzellen und Gentechnik stellt Herr Pinkwart sich selbst und seine Partei ins Abseits. Stammzell- und Genforschung sind in demokratischen Wertegemeinschaften immer auch verbunden mit sehr schwierigen Abwägungsfragen zwischen Ethik und Wissenschaft. Herr Pinkwart nimmt in Kauf, dass sich die Fronten beispielsweise in der Diskussion um eine Neuregelung des Stichtags für die embryonale Stammzellenforschung verhärten. Ein solches Verhalten ist nicht verantwortungsbewusst", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, heute in Düsseldorf.



Schon jetzt sei absehbar, dass auch das Forschungsparkett für den stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden zu glatt sei, betonte Eumann: "Mit seinem politischen Laborversuch einer uneingeschränkten Stammzell-Grundlagenforschung wird der stellvertretende NRW-Ministerpräsidenten bereits am Düsseldorfer Kabinetttisch scheitern. Die CDU wird den Minister zum wiederholten Male auflaufen lassen." Es sei eben nicht verwunderlich, so Eumann, dass sich kein anderes Bundesland die Wissenschaftspolitik von Herrn Pinkwart zum Vorbild nehme. Aus guten Gründen: Die Studierendenzahlen sinken, die Zahl der Studienanfänger steigt unterdurchschnittlich, die Verwendung von Studiengebühren ist vielfach zweifelhaft.



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