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Pressemitteilung:
14. Dezember 2007

Killewald: Gutachten zu Pflege in NRW lässt viele Fragen unbeantwortet


Die SPD-Fraktion hat das Gutachten des Sozialministeriums zur Kostentransparenz der Pflege in Nordrhein-Westfalen als Basis für die weitere Diskussion bezeichnet, das aber noch viele Fragen unbeantwortet lasse. " Sowohl die Kommunen wie auch die Pflegekassen in NRW, die ja den größten Teil der Kosten tragen müssen, haben ein klares Interesse an Kostenbegrenzung", erklärte der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Killewald.

Der SPD-Sozialpolitiker forderte Sozialminister Laumann zu einem offenen Dialog unter Einbeziehung aller Beteiligten über die Ergebnisse und Konsequenzen aus dem Gutachten auf. Killewald: "Das Gutachten muss weiter ausdifferenziert werden. Am Ende bleibt es dabei: Ein reiner Preisvergleich ohne Betrachtung der Leistungen greift zu kurz. Und die Frage der Qualität konnte die Studie ausdrücklich nicht in den Blick nehmen."

Die zentrale Botschaft der Untersuchung sei aber erfreulicherweise, dass der größte Teil der Mehrkosten der stationären Pflege in NRW durch höhere Ausgaben beim Personal zu erklären sei. Hier wirke sich eine höhere Tariftreue, erfahrene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ein etwas höherer Anteil von Fachkräften kostensteigernd aus. "Ich begrüße ausdrücklich, dass gute Pflege im Heim sich auch in guten Löhnen für die Beschäftigten auswirkt", unterstrich Killewald.


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