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Pressemitteilung:
12. Dezember 2007

Ute Schäfer: Horstmar / Schöppingen - Schulministerium hat Chance vertan


"Die Eltern und die Gemeinden hatten sich in Horstmar und Schöppingen für die von der Wissenschaft begleitete Gemeinschaftsschule entschieden. Stattdessen bietet ihnen die CDU-Schulministerin nun das FDP-Modell der Regionalen Mittelschule an. Da kann ich nur sagen: Chance vertan", kommentierte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion heute in Düsseldorf die Ablehnung der von Hortsmar und Schöppingen beantragten Gemeinschaftsschule durch das Schulministerium. Schulministerin Barbara Sommer ignoriere damit nicht nur den durch eine Umfrage belegten Elternwillen in Horstmar und Schöppingen, sondern auch die wissenschaftlichen Empfehlungen für längeres gemeinsames Lernen aller Schülerinnen und Schüler. "Das ist der verzweifelte Versuch einer Schulministerin, aus ideologischen Gründen etwas zu verhindern, was nicht mehr aufzuhalten ist. Immer mehr Kommunen orientieren sich in Richtung Gemeinschaftsschule wie die Beispiele Emsdetten, Eschweiler, Bonn und Bad Honnef belegen. Letztendlich werden auch CDU-geführte Kommunen und die Eltern mit den Füßen abstimmen", sagte Schäfer.



Die jetzt vom Schulministerium vorgeschlagene ausgesprochen komplizierte Konstruktion sei darüber hinaus schulrechtlich bedenklich. Das neue Schulgesetz lasse im Grunde genommen eine solche Konstruktion nicht zu, während die Gemeinschaftsschule als Schulversuch sehr wohl nach bestehendem Recht zulässig gewesen wäre.


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