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Pressemitteilung:
04. Dezember 2007

Ute Schäfer: PISA- und IGLU-Ergebnisse sind Plädoyer für längeres gemeinsames Lernen


Als "Plädoyer für ein längeres gemeinsames Lernen" bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die heute in Berlin vorgestellte PISA-Studie: "Die mäßigen PISA- und guten IGLU-Ergebnisse zeigen: Wir müssen unseren Kindern die Chance geben, länger gemeinsam zu lernen, um Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Wenn Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernen - das beweist die IGLU-Grundschulstudie - erzielen sie bessere Leistungen."

Kinder mit neun Jahren auf unterschiedliche Schulformen zu sortieren, führe zu genau dem Ergebnis, das die aktuelle PISA-Studie jetzt ans Tageslicht gebracht hat. Schäfer: "Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien liegen mit ihren Lernleistungen bis zu zweieinhalb Jahren hinter ihren gleichaltrigen Mitschülerinnen und Mitschülern ohne Migrationshintergrund und aus bildungsnahen Elternhäusern. Diesen eklatanten Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft können wir uns sowohl aus sozialpolitischen als auch aus wirtschaftspolitischen Gründen schlicht und ergreifend nicht mehr leisten."

Die verbesserten Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften einen Rang oberhalb des OECD-Durchschnitts seien ein positives Signal. "Darüber freue ich mich natürlich sehr. Sie dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler im Leseverständnis und in der Mathematik leider kaum verbessert haben", sagte Schäfer.


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