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Pressemitteilung:
22. November 2007

Marc Jan Eumann: Keiner will für Rüttgers sprechen - Pauli als Rettung?


"Nach vier Wochen hat der Ministerpräsident noch immer keinen Regierungssprecher gefunden. Es drängt sich der Eindruck auf, dass keiner mehr für die Landesregierung sprechen will. Das wundert einen nicht wirklich. Das Amt des Regierungssprechers unter Herrn Rüttgers ist nur ein Schleudersitz und Kurzzeit-Job, der im Schnitt 12,5 Monate dauert. Daher sollte der Regierungschef diese Stelle entweder nicht mehr besetzen. Dieser Personalabbau wäre sogar ohne goldenen Handschlag möglich. Oder kommt die CSU-Aussteigerin Gabriele Pauli als Rettung? Sie könnte sicher die Pannen, Pleiten, Peinlichkeiten-Arbeit der Landesregierung bereichern", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, heute in Düsseldorf zu den erfolglosen Versuchen des Ministerpräsidenten, das Amt neu zu besetzen.



Da diese Landesregierung auch auf eine eigene Medienpolitik verzichte, benötige sie auch keinen Medienstaatssekretär mehr, regte Eumann weiter an: "Dieses Amt ist bisher in Personalunion mit dem Regierungssprecher geführt worden. Nachdem Herr Krautscheid von dieser Doppelfunktion in ein Ministeramt weggelobt wurde, sollte die Landesregierung endlich da sparen, wo es keinen stört - bei der eigenen Öffentlichkeitsarbeit." Doch auch hier könne Frau Pauli eine Alternative sein, räumte der SPD-Fraktionsvize ein: "Von Inszenierungen in den Medien versteht Frau Pauli bekanntlich etwas."



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