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Pressemitteilung:
14. November 2007

Gisela Walsken: Finanzminister muss bei der WestLB Winterschlaf beenden


"Die Sitzung des Haushalt- und Finanzausschusses zur Zukunft der WestLB hat zwei Dinge deutlich gemacht: Die schwarz-gelbe Landesregierung ist nicht mehr Herr des Verfahrens und der Finanzminister hat nichts Neues zu berichten." Dieses Fazit zog die stellvertretende Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Gisela Walsken nach den heutigen Berichten des Vorstandsvorsitzenden der WestLB, Alexander Stuhlmann, und von NRW-Finanzminister Linssen.



"Ich danke Herrn Stuhlmann sehr für die deutlichen Worte in Richtung Landesregierung, mit denen er unterstrichen hat, dass eine schnelle Entscheidung zur Zukunft der Bank unumgänglich ist", sagte Walsken. "Jedes weitere Rumtaktieren und Abwarten verschlechtert stetig die Ausgangssituation für Verhandlungen und schadet dem Image der WestLB."



Walsken weiter: "Der Winterschlaf dieser Landesregierung und des Finanzministers muss endlich vorbei sein, auch wenn die kalte Jahreszeit gerade erst beginnt. Während Herr Stuhlmann detailliert und kompetent einen Situationsbericht zur aktuellen Lage der WestLB abgeliefert und endlich eine Entscheidung angemahnt hatte, wollte uns der Finanzminister auf eine Blumenwiese schicken." Die SPD-Finanzexpertin forderte die Landesregierung auf, mit einer Entscheidung zur Zukunft der WestLB nicht länger zu warten. "Natürlich muss eine solche Entscheidung sorgfältig vorbereitet werden, wenn man aber zu lange überlegt, schadet man der Bank, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kunden und dem Finanzplatz NRW", betonte Walsken abschließend.


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