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Pressemitteilung:
12. November 2007

Trampe-Brinkmann: SPD fordert 100 zusätzliche Ausbildungsplätze in der Finanzverwaltung


Die Beratung der Einstellungszusagen für das Jahr 2008 an Bewerberinnen und Bewerber für den Vorbreitungsdienst in der Landesverwaltung nahm die SPD-Landtagsfraktion zum Anlass, deutliche Kritik an der Personalpolitik und dem Ausbildungsplatzangebot der schwarz-gelben Landesregierung zu üben. Thomas Trampe-Brinkmann, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im Unterausschuss Personal, erklärte heute in Düsseldorf: "Die nordrhein-westfälische Landesregierung ist in der Verpflichtung, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten, damit alle jungen Menschen, die eine Ausbildung machen wollen, auch ein Angebot bekommen. Wir fordern das Land konkret auf, mindestens 100 zusätzliche Ausbildungsplätze in der Landesverwaltung anzubieten."



Diese Ausbildungsplätze sollten in der Finanzverwaltung geschaffen werden, erläuterte Trampe-Brinkmann, da hier viele ältere und erfahrene Beamtinnen und Beamten die neuen Vorruhestandsregelungen des Landes nutzen möchten. "Um diesen Aderlass insbesondere bei den Betriebsprüfern aufzufangen, sind zusätzliche Ausbildungsplätze notwendig. Das ist auch im Sinne des Finanzministers, da die Betriebsprüfer die Steuereinnahmen sichern und damit Steuergerechtigkeit erhalten", sagte der SPD-Sprecher. Die Deutsche Steuergewerkschaft in Nordrhein-Westfalen habe sogar den Bedarf für 968 neue Ausbildungsstellen in der Finanzverwaltung ausgerechnet. Trampe-Brinkmann: "Unsere Forderung, zunächst 100 zusätzliche Ausbildungsplätze bereitzustellen, nimmt Rücksicht auf die Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen, die nur noch geringe Kapazitäten frei hat."


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