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Pressemitteilung:
08. November 2007

Bodo Wißen: Minister Wittke spart beim Nahverkehr und provoziert Verkehrskollaps


"Die aktuellen Verkehrsprognosen für Deutschland und Nordrhein-Westfalen lassen befürchten, dass es bereits in wenigen Jahren zu einer noch unerträglicheren Situation kommen wird. Die ohnehin schon stark belasteten Verkehrsträger in NRW stehen dann endgültig vor dem Kollaps", erklärte Bodo Wißen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Die SPD habe daher für die heutige Sitzung des Ausschusses für Bauen und Verkehr einen Bericht des Verkehrsministers zur Umsetzung von Sofortmaßnahmen zur Verhinderung eines Verkehrskollapses beantragt. Nach der Sitzung stellte Wißen fest: "Minister Wittke hat in dem Bericht vollkommen vergessen, dass es in NRW einen öffentlichen Personennahverkehr gibt, der für die Mobilität der Menschen eine zentrale Rolle spielt. Das erklärt auch, warum er nicht bereit ist, die Lücke bei den Regionalisierungsmitteln für den ÖPNV zu schließen."



Anders als in anderen Bundesländern habe die schwarz-gelbe Landesregierung die zurückgegangenen Bundesmittel für den Nahverkehr nicht durch Landesmittel aufgestockt, erläuterte Wißen. Die Folgen seien jetzt schwarz auf weiß der Presse zu entnehmen. "Die Verkehrsbetriebe müssen inzwischen auch an Stellen sparen, wo es ihren Kunden weh tut. Wenn diese nun wieder auf das eigene Auto umsteigen wird die Situation noch verschärft", kritisierte Wißen die schwarz-gelbe Verkehrspolitik.



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