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Pressemitteilung:
23. Oktober 2007

Thomas Eiskirch und Rainer Schmeltzer: Laumann kommt mit fremden Federn und Thoben mit leeren Händen zu BenQ-Mitarbeitern


Als "Armutszeugnis" wertete heute Rainer Schmeltzer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, den Besuch von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann bei den ehemaligen Mitarbeitern von BenQ. "Mit seiner Ankündigung von 12,8 Millionen Euro aus Brüssel schmückt sich Laumann bei den von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit fremden Federn", erklärte Schmeltzer. Es sei schon erstaunlich, dass der Arbeitsminister erst mit einem Monat Verspätung registriere, dass Bundesarbeitsminister Franz Müntefering in Brüssel Unterstützung in Millionenhöhe für die Betroffenen ausgehandelt hat.

"Franz Müntefering konnte bereits im September die freudige Kunde verbreiten, dass auf Antrag der Bundesregierung Hilfe aus Brüssel naht. Nach dieser Zusage zeugt es nicht von besonderem Mut, dass NRW-Minister Laumann die BenQ-Transfergesellschaft besucht. Die Betroffenen hätten sich gewünscht, dass er ihnen - wie lautstark vor den Werkstoren angekündigt - in schweren Zeiten mit eigenen Hilfen zur Seite steht", so Schmeltzer. Stattdessen stehe die schwarz-gelbe Landesregierung mit leeren Händen vor den Betroffenen.

"Auch aus den vollmundigen Versprechungen von Wirtschaftsministerin Christa Thoben ist bisher nichts geworden", sagte Thomas Eiskirch, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. "Es ist noch nicht ein einziger Euro in die Verbesserung der Wirtschaftsstrukturen des Südkreises Wesel geflossen. Noch immer gibt es keine Neuigkeiten der schwarz-gelben Landesregierung zur Bewerbung Kamp-Lintforts als Standort für ein Kompetenzzentrum Automobiltechnik. Wirtschaftsministerin Thoben muss endlich handeln, damit die etwa 800 BenQ-Opfer, ihre Familien und die Region eine wirtschaftliche Perspektive erhalten."


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