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Pressemitteilung:
17. Oktober 2007

Frank Sichau: Justizministerin muss zur spurlosen Flucht aus Krefelder Gefängnis Stellung nehmen


Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Sichau, erklärte zu dem mysteriösen Verschwinden eines Häftlings aus der Justizvollzugsanstalt Krefeld: "Es ist nicht zu fassen, dass die Öffentlichkeit erst nach vier Tagen und erst auf Nachfragen von dem Verschwinden des verurteilten Bankräubers erfahren hat. Unglaublich ist, dass von der Justiz bis jetzt noch immer über den Weg gerätselt wird, auf dem der Gefangene verschwunden ist. Das lässt für die Sicherheit der Anstalt nichts Gutes vermuten, zumal es sich bereits um den vierten Ausbruch in diesem Jahr handelt."

Der rechtspolitische Experte erinnerte an den Foltermord in Siegburg, der bereits das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Zustand des Justizvollzugswesens nachhaltig erschütterte. Sichau wies auf die Verantwortlichkeit der Justizministerin hin, die sich bisher zu dem Vorfall nicht geäußert habe: "Entweder hat sie nichts gewusst oder die Öffentlichkeit nicht informiert; beides wäre schlimm. Wir fordern die Justizministerin zur unverzüglichen Unterrichtung des Landtags über diesen unglaublichen Vorgang auf und werden dazu eine Sondersitzung des Rechtsausschusses beantragen, kündigte Sichau an.


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