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Pressemitteilung:
27. September 2007

Hannelore Kraft: Gute Nachricht aus Berlin für BenQ-Opfer


"Eine gute Nachricht für die Geschädigten der BenQ-Pleite. Unser Dank gilt Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, der sich in Brüssel für die Betroffenen eingesetzt hat. An den Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat es nicht gelegen, dass das Unternehmen heruntergewirtschaftet worden ist", erklärte die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft, heute in Düsseldorf.

Die Nachricht aus Berlin sei ein Zeichen der Hoffnung für die 939 ehemaligen BenQ-Beschäftigten aus Bocholt und Kamp-Lintfort, die sich derzeit noch in einer Transfergesellschaft befinden. Kraft: "Wenn sich die Landesregierung mit gleicher Energie für die Region eingesetzt hätte wie Bundesarbeitsminister Müntefering für die Betroffenen, dann wären längst EU-Mittel für den Strukturwandel in der Region angekommen. Die Landesregierung zieht es jedoch vor, die EU-Mitteln landauf, landab in zeitaufwändigen Wettbewerbsverfahren zu verteilen. Das hilft weder den Regionen mit schwierigen Wirtschaftsstrukturen noch hilft es den Menschen, die ohne eigenes Zutun in die Arbeitslosigkeit geraten."

Der Bundesarbeitsminister hatte bekannt gegeben, dass die EU die berufliche Wiedereingliederung der ehemals BenQ-Beschäftigten mit 12,8 Millionen Euro finanziert. Die EU-Gelder fließen bereits vom Montag an in ein Maßnahmenpaket, aus dem unter anderem Qualifizierungen, Zuschüsse für Existenzgründungen oder Umzüge für die Betroffenen finanziert werden.


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