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Pressemitteilung:
13. September 2007

Hans Theo Peschkes: Name des FDP-Sportministers ist Wolf und nicht Hase


"Das grenzt an Heuchelei" kommentierte der sportpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans Theo Peschkes, die Äußerungen des FDP-Sportpolitikers Christof Rasche, in denen er Nachbesserungen für die nordrhein-westfälische Sportstiftung fordere. "Die Finanzmisere der Sportstiftung ist lange bekannt. Bereits beim Nachtragshaushalt für das laufende Jahr mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Erlöse der Sportwette oddset ergänzt um Landesmittel nur rund 2,9 Millionen Euro betragen. Fakt ist: Der Ministerpräsident hat eine auskömmliche Finanzierung für die nächsten Jahre zugesagt. Trotzdem hat die schwarz-gelbe Landesregierung kein Geld zum Ausgleich der weiterhin sinkenden oddset-Erlöse für 2008 eingeplant", stellte Peschkes fest. Gleichzeitig habe Rasches Fraktionskollege als Sportminister mit seiner Zustimmung zum Haushaltsentwurf zur Kenntnis genommen, dass nur noch 900.000 Euro aus der Sportwette an die Stiftung fließen würden. Peschkes: "Wenn hier seitens der CDU-FDP-Koalition keine weiteren Mittel eingeplant sind, dann ist das gewollt. Der Name des FDP-Sportministers ist Wolf und nicht Hase."

Diese Politik zeige einmal mehr, dass bei dieser Landesregierung der Sport alleine auf verlorenem Posten stehe, ergänzte der SPD-Sportexperte. "Das gilt nicht nur für die Sportstiftung, sondern auch für den Landessportbund und seine Vereine, bei denen die Regierung Rüttgers die Zuschüsse um fast zehn Prozent kürzen will. Das werden wir aber bei den weiteren Beratungen des Haushalts im Parlament entsprechend thematisieren", kündigte Peschkes an.


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