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Pressemitteilung:
27. Februar 2015

Norbert Römer: „Der Bund stiehlt sich aus der Verantwortung“


Experten haben an der Duisburger Rheinbrücke der A 40 unerwartet neue Schäden festgestellt. Daher kann der Verkehr ab heute nur einspurig laufen. Die ersten Reparaturen werden mindestens sechs Wochen dauern. Lkw müssen auf andere Strecken ausweichen. Dazu erklärt Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag:

„Nach den massiven Schäden an der Leverkusener Rheinbrücke und dem hohen Reparaturbedarf an zahlreichen Brücken der A 45 wirft dieser neue Fall ein Schlaglicht auf den Zustand der Autobahnbrücken in NRW: Sie sind Sanierungsfälle. Und dafür trägt einzig der Bund die Verantwortung. Seit vielen Jahren schon ist das System unterfinanziert. Nur für die Brückensanierung benötigt NRW in den kommenden zehn Jahren 3,5 Milliarden Euro. Tatsächlich erhalten wir 330 Millionen Euro.

Für diese Politik tragen der Bundesfinanzminister und der Bundesverkehrsminister die Verantwortung. Finanzminister Schäuble (CDU) opfert auf dem Altar der Schwarzen Null dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur. Und Verkehrsminister Dobrindt (CSU) fabriziert eine Murks-Maut, die das Problem noch nicht einmal im Ansatz löst. Diese Politik schadet den Menschen und der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen.“


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