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Pressemitteilung:
26. September 2014

Renate Hendricks/Sigrid Beer: „Neues Gutachten liefert gute Anregungen für die wohnortnahe Schulentwicklung“


Der Verband für Bildung und Erziehung NRW (VBE) hat heute in Düsseldorf ein neues Gutachten über die Entwicklung der Schullandschaft in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Es gibt eine Reihe von überlegenswerten Impulsen, die jetzt genauer beraten werden sollen mit Blick auf die Schulentwicklung nach dem Schulkonsens. Dazu erklären die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Hendricks, und Sigrid Beer, schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen:

Renate Hendricks: „Bereits der Bericht zur Umsetzung des Schulkonsens der Landesregierung hat erforderliche Nachsteuerungen aufgezeigt: Ein Beispiel ist der Ganztag. Der Bedarf in NRW steigt kontinuierlich, er erfährt eine immer höhere Akzeptanz bei den Eltern. Ein Ziel unserer Bestrebungen ist es, Kinder möglichst individuell zu fördern und das wohnortnah. Die Entwicklung hin zum längeren gemeinsamen Lernen eröffnet viele Chancen, mehr Bildungsgerechtigkeit zu erreichen. Deshalb war es wichtig, in den Sekundarschulen gymnasiale Standards zu sichern. Auch damit akzeptieren wir den Elternwillen, für alle Kinder alle Optionen auf einen bestmöglichen Schulabschluss zu erhalten. Wir werden das jetzt vorgelegte Gutachten in die neuerlichen Schulentwicklungspläne ebenfalls einbeziehen.“

Sigrid Beer: „In den ersten drei Jahren des Schulkonsens‘ sind bereits 207 Schulen des längeren gemeinsamen Lernens entstanden. Das ist eine bemerkenswerte Resonanz. Sie zeigt auch, wie wichtig es ist, parteiübergreifend einvernehmlich und pragmatisch an einer wohnortnahen Schulentwicklung zu arbeiten. Das Gutachten liefert uns nun nochmals neue Denkanstöße, wie wir den Weg hin zu einer wohnortnahen Beschulung weiter verfolgen können.“


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