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Pressemitteilung:
09. April 2014

Eva-Maria Voigt-Küppers/Renate Maria Hendricks: „Erlass des Ministeriums soll schnell nachgebessert werden“


Der Streit um grafikfähige Taschenrechner hat ein Ende gefunden: Sie sind auch weiterhin im Unterricht zugelassen, über ihren Einsatz entscheiden ab dem kommenden Schuljahr in Nordrhein-Westfalen die Schulen. „Deshalb soll der Erlass des Schulministeriums jetzt schnellstmöglich erweitert werden: Um die Eltern von den Kosten zu entlasten, müssen die Schulen selbst entscheiden können, ob sie Klassensätze anschaffen, ob die Eltern den Taschenrechner weiterhin kaufen müssen oder andere Technik in den Schulen zum Einsatz kommt“, erklären Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Renate Maria Hendricks, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Eva-Maria Voigt-Küppers weiter: „Jeder Schüler muss ab Klasse zehn einen grafischen Taschenrechner nutzen, das sieht ein Erlass des Schulministeriums vor. Doch dieser wird jetzt nachgebessert. Dies ist ein Ergebnis einer Sitzung mit Experten im Schulausschuss des Landtags vom 19.3.2014. Die Technik der Taschenrechner ist nicht zukunftsorientiert, vorstellbar wäre auch die Nutzung von anderen Geräten wie Tablets.“

Renate Maria Hendricks: „Umso wichtiger ist, dass das Ministerium für Schul- und Weiterbildung eine entsprechende Öffnungsklausel im Erlass vornimmt. Mit dieser könnten die Schulen die Eltern von den Kosten entlasten. Die neue Lösung zum Kauf des grafischen Taschenrechners muss aber schnell gefunden werden. Zudem müssen die Schulen über einen Schulkonferenzbeschluss verabreden, welche Technik wie in der Schule zum Einsatz kommt. Den Schulen muss es möglich gemacht werden, selber zu entscheiden, ob sie etwa Klassensätze für die Prüfungssituation anschaffen oder Computer nutzen wollen. Es gibt mittlerweile breite Angebote von Applikationen für Smartphones oder Tabletts, die im Unterrichtsalltag sehr gut einsetzbar sind und damit für die Eltern wesentlich kostengünstiger.“


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