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Pressemitteilung:
22. Januar 2014

Mehr finanzielle Sicherheit bei Hospizversorgung todkranker Kinder für Eltern und Träger


Um die gute Arbeit in der Palliativ- und Hospizversorgung in Nordrhein-Westfalen bedarfsgerecht weiter zu entwickeln, haben die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales heute fraktionsübergreifend – also SPD, CDU, Grüne, FDP und Piraten – einen Entschließungsantrag beschlossen: Politisches Ziel ist, eine möglichst hohe Lebensqualität für das kranke Kind, aber auch für Geschwister, Eltern und Angehörige zu erreichen. Die Versorgung schwerkranker und sterbender Kinder stellt die Gesundheits- und Sozialpolitik in Nordrhein-Westfalen durch die uneinheitliche Finanzierung und Bewilligung seitens der Krankenkassen vor neue Herausforderungen. Dabei ist Nordrhein-Westfalen bereits seit Jahrzehnten Vorreiter bei der Sterbebegleitung: Hier liegen die Anfänge der Hospizbewegung und auch die Etablierung der Palliativmedizin.

Für die Betreuung rund um die Uhr wird Fachpersonal benötigt, das heißt: Pflege, Pädagogik, Trauerbegleitung und Hauswirtschaft müssen mit kompetenten Menschen besetzt sein. Für weitere Bereiche müssen je nach Bedarf der einzelnen Familien entsprechend Fachleute herangezogen werden: Therapeuten, Seelsorger, Psychologen. Das verursacht bei den Trägern der Einrichtungen immense Kosten. Die Familien können meist nicht einmal einen Teil der entstehenden Kosten für ihren Aufenthalt aus eigener Tasche aufbringen. Häufig sind sie aufgrund der schlimmen familiären Ausnahmesituation an der Grenze ihrer finanziellen Belastbarkeit. Deswegen soll die Bewilligung und Abrechnung durch die Kostenträger gleichermaßen vereinfacht und einheitlich geschehen.


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