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Pressemitteilung:
18. September 2013

Norbert Meesters: „Gute Arbeit in Schlachtbetrieben erfordert Mindestlohn“


„Der Bericht der Landesregierung zu den Arbeitsbedingungen in NRW-Schlachtbetrieben zeigt deutlich, dass mit einem gesetzlichen Mindestlohn der Missbrauch von Werkverträgen und Verstöße gegen das Arbeitsrecht verhindert werden kann,“ erklärt Norbert Meesters, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der heutigen Diskussion um Arbeitsbedingungen in NRW-Schlachtbetrieben im Umweltausschusses des Landtags.

Laut Bericht der Landesregierung gibt es in den untersuchten Betrieben zudem erhebliche Mängel bei der Gefährdungsbeurteilung, fehlende Abstimmung beim Arbeitsschutz, grobe Mängel in der Arbeitssicherheit und bei den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen.

Norbert Meesters begrüßt deshalb den angekündigten Vorstoß der Landesregierung, am Freitag gemeinsam mit Niedersachsen und dem Saarland eine Initiative zur Bekämpfung des Missbrauchs von Werkverträgen in den Bundesrat einzubringen: „Mit dieser Initiative können wir endlich die Schein-Werkverträge eindämmen und ermöglichen den Betriebsräten mehr Mitspracherechte.“


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