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Pressemitteilung:
23. April 2013

Hans-Willi Körfges: „Forderung nach mehr Videobeobachtung ist reines Wahlkampfgetöse“


Zur Videobeobachtung an Gefahrenpunkten im öffentlichen Raum erklärt Hans-Willi Körfges, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion:

„Konservative Politiker nutzen das Sicherheitsbedürfnis der Menschen regelmäßig zu populistischen Forderungen nach verstärkter Videobeobachtung. Das ist reines Wahlkampfgetöse. Es ist nämlich reichlich naiv zu glauben, dass alleine mehr Videokameras an möglichen Gefahrenpunkten Kriminelle von Straftaten abhalten. Eher vermitteln Kameras ein falsches Gefühl von Sicherheit.

Viel wichtiger ist es, dass Polizeibeamte vor Ort präsent sind. Und wir brauchen Gesamtkonzeptionen für Brennpunkte, um dort Straftaten zu verhindern. Polizei und Verwaltung in den Kreisen, Städten und Gemeinden müssen solche lokalen Konzepte entwickeln. Videobeobachtung kann dabei ein möglicher Baustein sein.“


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