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Pressemitteilung:
12. Oktober 2011

Gerda Kieninger: Wir wollen eine Gesellschaft, die Vielfalt und Toleranz lebt


Zum Internationalen Coming Out Day am 11. Oktober erklärte die Sprecherin für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation der SPD-Landtagsfraktion, Gerda Kieninger: „Wir brauchen eine Kultur der Anerkennung, die es allen Lesben, Schwulen, Transgendern und Bisexuellen ermöglicht, ohne Angst leben zu können. Gerade Jugendlichen und jungen Erwachsenen muss während und nach ihrem Coming-Out stärker die Unterstützung zukommen, die diese in diesem schwierigen Lebensabschnitt dringend benötigen. Mobbing und Gewalt in der Schule bzw. im eigenen Elternhaus sind leider an der Tagesordnung. Als Resultat von anhaltenden Diskriminierungserfahrungen und ohne die Möglichkeit von Unterstützung haben lesbische und schwule Jugendliche eine vier- bis siebenmal höhere Suizidrate, leiden öfter an Depressionen, Essstörungen und selbstverletzendem Verhalten.

Trotz der entscheidenden Schritte hin zu einer toleranten Gesellschaft (Lebenspartnerschaftsgesetz, Allgemeiner Gleichbehandlungsgrundsatz), einer Gesellschaft des Respekts gegenüber Lesben, Schwulen, Transgendern und Bisexuellen, die die SPD federführend begleitet hat, sind weitere Schritte nötig. So arbeiten wir aktiv an einem Aktionsplan gegen Homophobie für NRW, um der Zielsetzung der Akzeptanz der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt gerecht zu werden und einer Diskriminierung konsequent zu begegnen. Es bedarf weiterer Anstrengung, um der veränderten Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland gerecht zu werden, damit lesbische Mädchen und schwule Jungen einen gleichberechtigten Start in ihr Leben bekommen.“


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