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P R E S S E M I T T E I L U N G  -  04. Februar 2009
Thomas Eiskirch: SPD fordert Runden Tisch zur Rettung der Hertie-Filialen

Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion hat die Landesregierung heute im Wirtschaftsausschuss über die drohenden Schließungen der Hertie-Filialen berichtet. Dabei wurde deutlich, dass in Nordrhein-Westfalen zwölf Hertie-Filialen mit rund 440 Beschäftigten unwiderruflich schließen werden. 22 NRW-Filialen mit etwa 1.200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind gefährdet. Dazu erklärte Thomas Eiskirch, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: "Im Sinne der Beschäftigten, Auszubildenden und der Bürgerinnen und Bürger dürfen wir keinen Standort aufgeben. Häufig ist die Hertie-Filiale der einzige Vollsortimenter, der zur wohnortnahen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger beiträgt. Ausnahmslos haben sich in der direkten Nachbarschaft weitere Einzelhändler nieder gelassen, deren Existenzen durch die drohende Schließung von Hertie ebenfalls bedroht sind. Daher muss das Land einen Runden Tisch einberufen, an dem das Wirtschaftsministerium, das Städtebauministerium, die Bürgermeister der betroffenen Kommunen, die Insolvenzverwalter und die Immobilienbesitzer teilnehmen und zukunftsfähige Konzepte für die Standorte erarbeiten."



Auch wenn CDU-Ministerin Thoben im Affekt bereits in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses einen solchen Runden Tisch mit der Aussage 'Das fehlt uns gerade noch!' kommentierte, dürfe die CDU/FDP-Koalition nicht die Hände in den Schoß legen, forderte Eiskirch. Zudem stehe Bauminister Wittke in der Pflicht, die Standorte mit den Instrumenten des Städtebaus zu stärken. "Ziel muss es sein, den Standorten mit neuen Konzepten wieder Luft zu verschaffen. Sie liegen oftmals in Städten und Stadtteilen, die ohnehin von strukturellen, städtebaulichen Problemen betroffen sind. Umso wichtiger ist es, dass Wirtschaftsministerin Thoben und Bauminister Wittke eine interministerielle Arbeitsgruppe einrichten und sich für den Erhalt der Hertie-Filialen einsetzen", betonte der SPD-Wirtschaftsexperte.



So unterschiedlich die Situation und die Lage der einzelnen Filialen auch sei, ergänzte Eiskirch, liege eine Ursache der Misere in jedem Fall in der Unternehmenspolitik der Finanzinvestoren: "Die eine Heuschrecke wollten sich an Hertie eine goldene Nase verdienen; die andere an den Immobilien durch überhöhte Mieten überhöhte Renditen einkassieren. Jetzt liegt das Unternehmen am Boden und Mieten werden keine mehr gezahlt. Das zeigt einmal mehr, dass einzelne Finanzinvestoren keine strategischen Unternehmensziele verfolgen, sondern zu Lasten der Betriebe und der Beschäftigten den schnellen Euro machen wollen."


 
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