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P R E S S E M I T T E I L U N G  -  12. Juni 2008
Ute Schäfer: Schulministerin muss sofort offenlegen, ob neue Prüfungspanne vertuscht wurde

"Jetzt ist das Maß voll. Nach dem Chaos beim Zentralabitur und dem desaströsen Krisenmanagement der Schulministerin hat es auch bei den zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10 eine gravierende Panne gegeben. Das ist schon schlimm. Schlimmer ist aber, dass im Schulministerium anscheinend trotz entsprechender Hinweise nicht gehandelt wurde. Sollte sich das bestätigen, wäre es ein Skandal. Ich fordere die Schulministerin auf, dazu unverzüglich Stellung zu nehmen. Außerdem muss sie sagen, wie den betroffenen Schülerinnen und Schülern geholfen wird. Hier geht es schließlich um das Schicksal von jungen Menschen", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, nach dem heute bekannt wurde, dass es bei den zentralen Abschlussprüfungen in der Klasse 10 zu einem schwerwiegenden Fehler gekommen ist.



Nach Informationen der SPD-Fraktion wurde im Fach Deutsch im zweiten Prüfungsteil - den sogenannten Wahlaufgaben - eine Aufgabe verwechselt. Realschüler und -schülerinnen bekamen eine Aufgabe auf Gymnasialniveau, während an den Gymnasien eine auf Realschulniveau gestellt wurde. Ergebnis dieser Verwechselung ist, dass viele Schülerinnen und Schüler in Realschulen negativ von ihrer Vornote abgewichen sind. "Diese Verwechslung hat für die Betroffenen dramatische Folgen. Für den Großteil der Realschülerinnen und Realschüler ist dies das Abschluss- und damit Bewerbungszeugnis für ihr ganzes Berufsleben. Oder für diejenigen, die zum Beispiel von der Realschule auf das Gymnasium wechseln wollen, wird der Wechsel durch eine schlechtere Deutschnote möglicherweise versperrt. Diese Schülerinnen und Schülern fühlen sich völlig zu Recht als Opfer eines Ministeriums, das schon lange nicht mehr Herr des Verfahrens ist", so Schäfer.



Für die Bildungsexpertin der SPD ist es ein unglaublicher Vorgang, dass dem Vernehmen nach dem Ministerium entsprechende Informationen vorlagen, aber nicht gehandelt wurde. Schäfer: "Es gibt Hinweise, dass das Ministerium seit Tagen Bescheid wusste, aber nicht gehandelt hat. Wenn dies zutrifft, ist das ein bildungspolitischer Skandal. Jetzt muss Frau Sommer unverzüglich Klarheit schaffen und vor allem die Frage beantworten, ob sie persönlich von dem Vorgang wusste und warum nicht reagiert wurde. Nach dem Chaos der vergangenen Wochen stellt sich aber auch die Frage, wie viele Pannen noch verschwiegen werden. Ministerpräsident Rüttgers muss endlich klar sagen, wer für dieses Desaster an unseren Schulen die politische Verantwortung trägt und entsprechend handeln."


 
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